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Die APB wird der Europäischen Kommission Mittelmeerkorridor-Projekte im Wert von 310 Millionen Euro vorstellen

Der Mittelmeerkorridor umfasst ab 2021 die Seeverkehrsverbindung mit dem Hafen von Palma.
Palma, 10/03/2021
Verkehr und InfrastrukturSozioökonomische EntwicklungTechnologie und Innovation

Die kürzlich erfolgte Aufnahme des Hafens von Palma in den Mittelmeerkorridor als Knotenpunkt des Transeuropäischen Verkehrsnetzes ermöglicht der Hafenbehörde der Balearen (APB) an der Arbeitsgruppe des besagten Mittelmeerkorridors teilzunehmen und Projekte vorzuschlagen und zu überwachen, die wesentlich zu den allgemeinen Zielen des Korridors beitragen werden.

Der Präsident der APB, Francesc Antich, bekräftigt, dass „der Mittelmeerkorridor nicht nur die Verbindung mit dem Kontinent stärkt, die für uns in Bezug auf Güter und Passagiere so wichtig ist, sondern uns auch die Möglichkeit gibt, an den Kommissionen teilzunehmen, die über die Finanzierung zur Verbesserung der Infrastrukturen und Dienstleistungen entscheiden müssen.“

Die Projekte, die APB im Rahmen der Investitionsplanung des Hafens von Palma bis 2030 auf jeden Fall umsetzen will, kommen damit potenziell für eine EU-Förderung in Frage. Die aktuellen Schätzungen, die regelmäßig aktualisiert werden, belaufen sich auf 310 Millionen Euro und sind in drei große Gruppen unterteilt: die Entwicklung und Modernisierung der Hafeninfrastrukturen und der internen Verbindungen und Zugänge zum Hafen von Palma (275 Millionen Euro), die Umsetzung von Projekten im Zusammenhang mit sauberer Energie und ökologischer Nachhaltigkeit (25 Millionen Euro) sowie die Anwendung neuer Technologien und Innovationen (10 Millionen Euro).

Die erste Gruppe umfasst die Entwicklung von Docks und Sitzterrassen, Innenstraßen und Zugängen zum südwestlichen Bereich des Hafens. Zu den Projekten für saubere Energie und Nachhaltigkeit gehören Infrastrukturen und Einrichtungen für die Landstromversorgung von Schiffen (cold ironing) sowie Systeme zur Verbesserung der Energieeffizienz (Beleuchtung, Förderung von Elektrofahrzeugen) und sogar die mögliche Entsalzung von Wasser mit erneuerbaren Energien zur Versorgung von Schiffen und Terminals.

Schließlich verfolgen die Projekte die Umwandlung des Hafens von Palma in einen digitalisierten und „intelligenten“ Hafen, mit neuer Architektur und Verbindungen mit Betreibern und anderen Häfen sowie einer stärkeren Entwicklung der elektronischen Verwaltung und der Cybersicherheit.

Mittelmeerkorridor

Der Finanzrahmen 2021-2027 der CEF-Verordnung (Fazilität Connecting Europe), mit der die transeuropäischen Verkehrs-, Energie- und Telekommunikationsnetze finanziert werden, sieht unter seinen Zielen und Prioritäten Maßnahmen für 9 multimodale Verkehrskorridore (für Güter und Personen) vor, darunter den Mittelmeerkorridor.

Außerdem ist sie aufgrund ihrer Anbindung an die europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecken und ihrer Interoperabilität mit den wichtigsten spanischen Häfen eine der wichtigsten Transportachsen auf wirtschaftlicher und kommerzieller Ebene in Europa.

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