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Unterzeichnung des Protokolls zur Schaffung eines Zentrums für Innovation in Meereswissenschaften und -technologien im Alten Kai von Palma

Palma, 17/05/2018

Die Hafenbehörde der Balearen (APB) hat heute mit der Vizepräsidentschaft der Regierung und dem Generalsekretariat für Wissenschaft und Innovation des Ministeriums für Energie, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit das Protokoll unterzeichnet, das das Projekt zur Schaffung des Polo Marino (Zentrum für Meerestechnik) im Alten Kai im Hafen von Palma vorantreibt. Dieses allgemeine Aktionsprotokoll soll einen Ort der Begegnung und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen sowie öffentlichen und privaten Einrichtungen zur Förderung und Entwicklung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation im maritimen Bereich darstellen.

An der Veranstaltung nahmen auch der Bürgermeister von Palma, Toni Noguera, der Generaldirektor für Innovation, Pep Lluís Pons, der Direktor des Spanischen Instituts für Meereskunde (IEO), Eduardo Balguerías, die Direktorin des Ozeanographischen Zentrums der Balearen (COB), Salud Deudero, und der Direktor des Küstenbeobachtungsdienstes der Balearen (SOCIB), Joaquim Tintorer, teil.

Die Unterzeichnerparteien haben heute einen ständigen Rahmen für die Zusammenarbeit geschaffen, um die führenden Einrichtungen im Bereich der maritimen FEI, einschließlich den SOCIB und das COB, zu unterstützen und so die Tätigkeit des Gebiets im Hafen von Palma zu strukturieren. Es ist vorgesehen, dass die APB den notwendigen Platz für den Sitz des SOCIB und des COB am Alten Kai von Palma zur Verfügung stellt. Gemeinsam mit dem IEO brachten die beiden Institutionen ihre Wertschätzung für die Unterzeichnung dieses Protokolls zum Ausdruck.

Darüber hinaus wird gemäß dem unterzeichneten Protokoll der Schwerpunkt auf Themenbereiche gelegt, die für die Balearen von strategischem Interesse sind, wie die Meereswissenschaften und das angemessene Management der Meeresumwelt und der Küste. Ein weiteres Ziel besteht darin, dass die am Zentrum für Meerestechnik installierten Einrichtungen Kontakte zu den staatlichen Häfen unterhalten, um ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vervielfachen. Tatsächlich soll das Zentrum für Meerestechnik die Grundlage wissenschaftlich-technischer Infrastrukturen für die Nutzung der nationalen und internationalen wissenschaftlichen und technologischen Gemeinschaft sein.

In diesem Sinne hat der Präsident der APB, Joan Gual de Torrella, erklärt, dass diese Verpflichtung die Vereinbarung des Verwaltungsrates der APB befolge, gemäß welcher der Alte Kai des Hafens von Palma Hafen- und Seetätigkeiten im weitesten Sinne des Wortes dienen soll.

Der Bürgermeister von Palma, Toni Noguera, der an der Unterzeichnungszeremonie teilnehmen wollte, um die Unterstützung der Stadt für die maritime Industrie und die wissensbasierte Wirtschaft zu zeigen, betonte, dass der Alte Kai die Hälfte des Territoriums des Parks einnehme und doppelt so viele Arbeitsplätze schaffe, was die Bedeutung zeigt, die dieses Zentrum für Meerestechnik für den Wohlstand der Stadt haben könnte.

Der Generalsekretär für Wissenschaft und Innovation, Juan María Vázquez, hat den Hafen von Palma vor anderen Hafenbehörden zum Beispiel genommen, weil er sich verpflichtet hat, sein Hafengebiet der ozeanographischen und maritimen Forschung zu widmen, ein Gebiet, in dem Spanien eine internationale Referenz ist.

Die Vizepräsidentin und Ratsmitglied für Innovation, Forschung und Tourismus, Bel Busquets, bestätigte ihrerseits: „Die Strategie der Regierung basiert auf der Diversifizierung des Wirtschaftsmodells und ein Eckpfeiler dieser Strategie ist zweifellos die wissensbasierte Wirtschaft, die Meereswissenschaften und -technologien. Darüber hinaus werden die gewonnenen Erkenntnisse an die Entscheidungsgremien und die Wirtschaft weitergegeben“. Sie fügte hinzu: „Dieses Projekt wird hoch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen, die uns international positionieren werden“.

Das Zentrum für Meerestechnik ist eine Initiative des Ministeriums für Innovation, Forschung und Tourismus mit Unterstützung der APB und des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit. Das Projekt ist Teil der Intelligenten Spezialisierungsstrategie der Balearen (RIS3), in die Meereswissenschaften und -technologien als eine der strategischen Achsen der Diversifizierung des Wirtschaftsmodells einbezogen wurden. Diese Strategie entspricht somit den Zielen der Europäischen Union in Bezug auf Innovation und technologische Entwicklung und kommt für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Betracht.

Die APB bekräftigt mit diesem Engagement ihrerseits ihren Willen, den Hafen von Palma für die Wissenschaft und vor allem für die Öffentlichkeit zu öffnen und ihm einen zunehmend beachtlichen sozialen Nutzen zu verleihen, der sich in der Umsetzung dieses Zentrums für Meerestechnik widerspiegelt.

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