Die APB fördert die Rolle der Frauen innerhalb der Hafenpolizei

Die APB fördert die Rolle der Frauen innerhalb der Hafenpolizei

Diese Hafenbehörde war in Spanien ein Vorreiter bei der Aufnahme von Frauen in die Polizei

Palma

08/03/2024
Hafen-Stadt

Die Hafenbehörde der Balearen (APB) hat heute anlässlich des Frauentags einen runden Tisch veranstaltet. Unter dem Motto Wir sind Frauen, wir sind die Behörde, wir sind die Hafenpolizei wollte die APB die Rolle der Frauen innerhalb der Hafenpolizei, einer historisch gesehen männlichen Gruppe, hervorheben.

Bei der Veranstaltung präsentierte das Archivteam der APB einige unveröffentlichte Dokumente, die belegen, dass diese Behörde in Spanien ein Vorreiter bei der Aufnahme von Frauen in die Hafenpolizei war.

An dem runden Tisch nahm auch Inmaculada Morán teil, die im Jahr 1991 die erste weibliche Hafenpolizistin auf den Balearen war. Zudem wurden die Erfahrungen aktiver Mitarbeiter der APB gehört, die zur Gruppe der Hafenpolizei der fünf von der Organisation verwalteten Häfen von allgemeinem Interesse gehören oder gehört haben, wie Olga Peñalver, Elke Fernández, Raquel Ripoll, Maribel Torres und Fosi Jiménez, neben vielen anderen. In ihren Beiträgen erinnerten sie an den Vorbereitungsprozess für die Aufnahmeprüfungen bei der Hafenpolizei sowie an das Arbeitsumfeld mit den übrigen Hafenmitarbeitern.

Eine der ersten weiblichen Mitglieder der Hafenpolizei war Olga Peñalver, die 1996 in die Gruppe eintrat und heute Leiterin der Naturschutzabteilung ist. Laut Peñalver „war es für die männlichen Polizeibeamten ein ziemlicher Schock, dass es auch Frauen gab. Sie hatten nämlich weder Umkleideräume für Frauen noch Kleidung“. Und sie fügt hinzu: „Als einige der Hafenpolizistinnen schwanger wurden, wussten sie nicht, was sie tun sollten und wie sie damit umgehen sollten“.

Viele Frauen, die als Hafenpolizistinnen angefangen haben, haben innerhalb der APB eine berufliche Laufbahn eingeschlagen und bekleiden heute eine Position im Managementbereich des Unternehmens, wie im Falle von Olga Peñalver.