DIE HAFENBEHÖRDE DER BALEAREN VERGIBT DIE BAUARBEITEN AM SEETERMINAL VON BOTAFOC IM HAFEN VON IBIZA

DIE HAFENBEHÖRDE DER BALEAREN VERGIBT DIE BAUARBEITEN AM SEETERMINAL VON BOTAFOC IM HAFEN VON IBIZA

Palma

17/04/2019

Die Hafenbehörde der Balearen (APB) hat die Bauarbeiten am Seeterminal von Botafoc, im Hafen von Ibiza, an die Arbeitsgemeinschaft von Unternehmen Comsa-MB mit einem Budget in Höhe von 16.330.960,06 Euro vergeben. Die Bauarbeiten werden im Mai beginnen und es ist ein Ausführungszeitraum von 18 Monaten vorgesehen.

Der Neubau, der mit seiner geraden Linienführung, der weißen Farbe und dem rötlich getönten Marés-Kalkstein an die traditionelle Architektur Ibizas anknüpft, wird über alle Dienstleistungen verfügen, um die Bedürfnisse und Anforderungen der Passagiere zu erfüllen, wobei die Einhaltung der Maßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Zugänglichkeit im Vordergrund stehen wird. Der Seeterminal bietet den Nutzern geräumige Wartebereiche, getrennte Zonen für Ein- und Ausschiffung sowie alle Annehmlichkeiten, um den Passagieren einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten. Außerdem sollen hier bis zu sechs Schiffe gleichzeitig abgewickelt werden können.

Der neue Seeterminal befindet sich zwischen den Landungsstegen Norte und Sur vom Botafoc und ist etwa 30 Meter vom Meer getrennt. Er besitzt eine bebaute Fläche von etwa 6.580 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen und ein Zwischengeschoss. Im Erdgeschoss sind die Dienstleistungen vor der Einschiffung sowie die Sicherheitskontrollen untergebracht, während sich im Zwischengeschoss Büros befinden. Im oberen Stock ist ein begehbares Dach vorgesehen, das dem Zugang zu den Brücken für die Einschiffung der Passagiere dient.

Konsensprojekt

Das endgültige Projekt des neuen Seeterminals ist aus dem Vorschlag des Gewinners eines Ideenwettbewerbs hervorgegangen, dessen Jury sich aus Vertretern der Stadtverwaltung von Ibiza, der Arbeitgebervereinigung von Unternehmern maritimer Aktivitäten der Balearen (APEAM), der Architektenkammer, der Berufskammer der Ingenieure für Wege-, Kanal- und Hafenbau der Balearen und der APB zusammensetzte. Schließlich wurde das von der APB ausgeschriebene Projekt vom Amt für Stadtplanung und von der Stadtverwaltung von Ibiza genehmigt.

Diese neue Infrastruktur folgt der im Leitschema für Infrastruktur des Hafens Ibiza ausgegebenen Zielsetzung, in der die Verlegung der für die Stadt besonders störenden Hafenaktivitäten an die Kaie von Botafoc festgelegt ist, wie zum Beispiel das Ein- und Ausschiffen von Waren und Passagieren der regulären Fährverbindungen, um so den jetzt in die Promenade der Marina umgewandelten Levante-Kai zu entlasten.