Die APB hat mit der erfolgreichen Extraktion des Treibstoffs aus dem im Hafen von Ibiza gesunkenen Wrack begonnen und treibt den Plan zur Bergung voran
Eivissa
14/04/2026- Umwelt und Verantwortung der Unternehmen
- Verkehr und Infrastruktur
Die Hafenbehörde der Balearen (APB) hat am heutigen 14. April erfolgreich und unter sicheren Bedingungen mit der Bergung der Treibstoffe begonnen, die sich in der in einer Tiefe von etwa 25 Metern vor der Hafeneinfahrt von Ibiza versunkenen Yacht befanden.
Diese Operation, die für den Einsatz von vorrangiger Bedeutung ist, erweist sich aufgrund der Tiefe, in der sich das Schiff befindet, sowie der Wetterbedingungen, die die Taucharbeiten und die maritimen Einsätze gleichermaßen erschweren, als besonders komplex. Die APB beaufsichtigt jederzeit den Fortschritt der Arbeiten, garantiert ihre ordnungsgemäße Durchführung und reduziert jegliche Risiken für die Meeresumwelt auf ein Minimum.
Die heutigen begonnenen Aufgaben sind auf die Entfernung von Schadstoffen und die Reinigung des Innenraums des Schiffes ausgerichtet. Dies ist ein unerlässlicher Schritt, bevor die Bergung in Angriff genommen werden kann.
Maßnahmenplan und vorläufiger Zeitplan
Der Einsatz begann am 11. April mit einer ersten Inspektion des Wracks mithilfe eines ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs (ROV) sowie mit der Installation von Sperrwänden, um die Verbreitung von Schadstoffen zu verhindern. Zuvor wurde das Gebiet durch das Platzieren einer entsprechend gekennzeichneten Rettungsboje und von Ölbarrieren im Umkreis der Untergangsstelle gesichert.
Aufgrund widriger Wetterbedingungen, die sowohl Taucharbeiten als auch die sichere Schifffahrt in diesem Gebiet behinderten, mussten die Arbeiten am 12. und 13. April unterbrochen werden.
Nach Überwindung dieses Zwischenfalls konnte heute, am 14. April, mit der entscheidenden Phase der Ölbeseitigung und der Reinigung des Schiffes begonnen werden, die derzeit im Gange ist.
Sofern die Entwicklung der Seebedingungen dies zulässt, ist geplant, dass zwischen dem 15. und 16. April vor dem eigentlichen Manöver Hebesäcke (Lifting Bags) angebracht werden. Die Bergung des Wracks und sein anschließender Transport zum Kai von Botafoc sind für den 17. April geplant, während die Arbeiten zum Anheben und Anlanden des Schiffes sowie die Ausarbeitung des Entwurfs für die Verschrottung am 18. April stattfinden werden.
Die Überreste werden anschließend zum Außenbereich des Deiches von Botafoc gebracht und dort unter Verschluss gehalten. Vom 19. bis zum 26. April finden die Ermittlungen und die technische Begutachtung des Unglücks statt.
Seit Beginn des Notfallzustands nach dem Brand am 10. April hat die APB sämtliche Maßnahmen im Hafengebiet Zone II koordiniert, die beteiligten Behörden aufeinander abgestimmt und die Sicherheit der Menschen, ohne dass es zu Personenschäden kam, sowie den Schutz der Meeresumwelt in den Vordergrund gestellt.
Aktuell liegt der operative Fokus auf der sicheren Beseitigung des Treibstoffs und der Planung der komplexen Manöver zur Bergung, die sich nach dem Seegang in den kommenden Tagen richten werden.
Die Hafenbehörde der Balearen behält alle Kontroll- und Überwachungsmechanismen aufrecht und unterstreicht somit ihr Engagement zugunsten einer effizienten, sicheren und umweltfreundlichen Hafenverwaltung.

