Die APB rückt Sport in den Mittelpunkt der neuen Ausschreibung für die Verwaltung einer Wassersportanlage im Hafen von Ibiza
Das Projekt legt den Schwerpunkt auf Schulen, Wettkämpfe und Förderprogramme sowie auf eine geplante Investition von 20 Millionen Euro für die Modernisierung von Infrastruktur und Dienstleistungen unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien
Eivissa
22/04/2026- Sozioökonomische Entwicklung
Der Verwaltungsrat der Hafenbehörde der Balearen (APB) hat in seiner letzten Sitzung die Ausschreibungsunterlagen und Vertragsbedingungen genehmigt, die für die öffentliche Ausschreibung zum Betrieb und zur Verwaltung einer Sport- und Freizeitanlage im Hafen von Ibiza mit einer Gesamtfläche von 33.352,60 m² im Rahmen einer Verwaltungskonzession gelten sollen. Die maximale Laufzeit der Konzession beträgt 25 Jahre.
Das neue Betriebsmodell sieht die Förderung sportlicher Aktivitäten als Schwerpunkt des Projekts vor, mit besonderem Augenmerk auf Disziplinen wie Segeln und Kanufahren, und bekräftigt die Rolle des Hafens als Ort, der für die Öffentlichkeit, den Breiten- und Vereinssport zugänglich ist.
Entschiedener Impuls für den Wassersport
Die Bedingungen sehen als wesentliche Voraussetzung die Einführung und Entwicklung von Segel- und Kanuschulen sowie die Gründung von Wettkampfmannschaften auf Verbandsebene in beiden Disziplinen vor. Darüber hinaus muss der künftige Konzessionsnehmer Sport- und Freizeitevents, darunter offizielle Wettkämpfe, organisieren und ein Förderprogramm für Sportler sowie die entsprechende logistische Unterstützung bereitstellen.
Außerdem sollen sportliche, soziale, kulturelle und ökologische Bildungsveranstaltungen angeboten werden, um die Anlage als einen dynamischen Ort der Integration zwischen Hafen und Stadt zu etablieren.
Dienstleistungen und Bedingungen, die sich an Qualität und Nachhaltigkeit orientieren
Der Konzessionsnehmer ist verpflichtet, wesentliche Dienstleistungen wie die Verwaltung von Liegeplätzen, Gastronomie, Wasser- und Stromversorgung – darunter Ladestationen an mindestens 4 % der Liegeplätze –, Reparatur von Booten, Anlegestellen und Trockendockplätze sicherzustellen.
Die Anlage wird für Boote mit Heimathafen im Hafen von Ibiza vorgesehen sein, jedoch dürfen bis zu 15 % der Liegeplätze an Durchgangsboote vergeben werden. Ebenso wird ein öffentliches Register für Anträge auf Zugangsberechtigung zu den Liegeplätzen eingerichtet, wodurch die Transparenz des Verfahrens gewährleistet wird.
Investitionen in Modernisierung und Effizienz
Das Projekt sieht Investitionen in zwei Phasen vor, um die Modernisierung der Anlage und die Rechtssicherheit des Verfahrens zu gewährleisten.
Die erste Phase, mit einer geschätzten Investition von 15 Millionen Euro und einer Laufzeit von zwei Jahren, umfasst die Umgestaltung des Gewässers, den Bau eines neuen Wellenbrechers und die Sanierung der bestehenden Gebäude.
Die zweite Phase, mit einer geschätzten zusätzlichen Investition von 5 Millionen Euro, unterliegt der Genehmigung des Sonderplans für den Hafen von Ibiza und sieht die Vergrößerung und Weiterentwicklung der bestehenden Gebäude vor.
Verlängerung der geltenden Genehmigung
Außerdem hat der Verwaltungsrat der APB die Verlängerung der aktuell geltenden Genehmigung für das Unternehmen Puertos y Litorales Sostenibles zur Verwaltung dieser Wassersportanlage beschlossen.
Diese Verlängerung wird bis zur Auswahl des besten Angebots im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung und maximal bis zum 31. Dezember 2026 gelten. Das Ziel besteht darin, die Fortführung der Dienstleistung und den Betrieb der Anlage im Verlauf des Vergabeverfahrens sicherzustellen.
Mit dieser Initiative verstärkt die APB ihr Engagement für ein nachhaltigeres, offeneres und sportförderndes Hafenmodell und konsolidiert den Hafen von Ibiza als Vorreiter bei der Förderung des Wassersports und der sozialen sowie wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

